Was nützt es?

Der informierte Arzt 5-2017, "Bei rechtzeitiger Diagnose: Lungenkrebs kann heilbar sein".

St. Galler Tagblatt und Thurgauer Zeitung 03.07.2017, "Beim Krebs holen die Frauen auf. Das will ein Früherkennungsprogramm ändern".

Medienmitteilung vom 9. Mai 2017 über die 36. Internationale Konferenz zur Lungenkrebsfrüherkennung vom 5. und 6. Mai 2017 in Zürich

Medienmitteilung vom 22. Dezember 2015 zum Beginn des Nationalen Programms zur Früherkennung von Lungenkrebs®: "Lungenkrebs kann heilbar sein – Lancierung des Nationalen Programms zur Früherkennung von Lungenkrebs®"

3800 Personen erkranken jährlich in der Schweiz an Lungenkrebs. 3000 sterben daran – jeden Tag fast zehn. Systematische Untersuchungen zur Früherkennung von Lungenkrebs sind bis zum Beginn des Nationalen Programms keine durchgeführt worden. Krankenkassen übernehmen die Kosten für Computertomografien zur Früherkennung von Lungenkrebs in der Regel nicht, wenn keine Beschwerden vorliegen.

Im September 2011 ist deshalb die Stiftung für Lungendiagnostik gegründet worden. Ihre Aufgabe ist es, die Früherkennung des Lungenkrebses und Massnahmen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention zu fördern.

Denn wer an Lungenkrebs erkrankt, hat eine geringe Überlebenschance. Nur 15 Prozent der Patienten überleben die ersten fünf Jahre nach der Entdeckung des Tumors. Das liegt an der in der Regel zu späten Diagnose.

Die gezielte Suche nach Lungenkrebs im Frühstadium mittels niedrig dosierter Computertomografie vermag eine deutlich höhere Zahl von Erkrankten zu retten (u.a. The New England Journal of Medicine, August 4, 2011, Vol. 365, No. 5: «Reduced Lung-Cancer Mortality with Low-Dose Computed Tomographic Screening»).

Damit ist ein Durchbruch bei der Bekämpfung von Lungenkrebs gelungen: Die systematische Untersuchung von Personen aus Risikogruppen mittels niedrig dosierter Computertomografie erhöht die Heilungschance massiv: Über 80 Prozent der Patienten, deren Lungenkrebs im Frühstadium erkannt und operiert worden ist, waren nach zehn Jahren noch immer krebsfrei.

Zurzeit gibt es keine andere Methode, um Lungenkrebs zuverlässig, rechtzeitig und systematisch zu entdecken.

Das Anliegen der Stiftung ist es, möglichst vielen Personen aus den bekannten Risikogruppen mit einer deutlichen Kostensenkung zu ermöglichen, sich kostengünstig, unkompliziert, zuverlässig und nach anerkannten medizinischen Standards untersuchen zu lassen, bevor es zu spät ist. In der Schweiz können einige hunderttausend Personen davon profitieren. Eine Überweisung des Hausarztes ist nicht notwendig – man kann sich selbst anmelden.

Wir sind Teilnehmer am I-ELCAP (International Early Lung Cancer Action Program, Internationales Programm für die Früherkennung von Lungenkrebs), das seit 1992 besteht.

Wenn Sie mehr über das Nationale Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs® wissen wollen, geben wir Ihnen gerne Auskunft.